Mit Achtsamkeit durch die Corona Krise

Die Natur geht ihren gewohnten Gang

Blütenknospen

Der Frühling ist da…

Heute morgen war ich im Wald spazieren. Sträucher und Bäume entfalten ihre ersten Blättchen, pralle Knospen warten auf die nächsten warmen Tage, der Bärlauch färbt den Waldboden leuchtend grün, alles strotzt vor Vitalität! Die Vögel zwitschern trotz der heutigen Kälte in bester Frühlingslaune. Die Natur geht ihren gewohnten Gang.

Bei uns Menschen ist alles anders als je zuvor. Wie ist es nun in deinem Leben?

Gehörst du zu jenen, die sich täglich hinaus begeben, um die wichtige und notwendige Arbeit zu verrichten, die es jetzt dringend braucht? Vielleicht vielfach über deine Grenze hinweg und mit der Bereitschaft dich dem erhöhten Risiko einer Infektion zu stellen? Arbeitest du von Zuhause, mit all den Herausforderungen, die das mit sich bringt? Technisch, familiär, strukturell? Oder musstest du, so wie ich, bis auf Weiteres dein Arbeitsleben mehr oder weniger einstellen? Mit all den finanziellen Folgen, die das mit sich bringt? Ist es daheim dicht, weil alle ständig zuhause sind, oder bist du alleine, vielleicht auch einsam?

In welcher Situation du diese Tage und Wochen auch immer bist, ich nehme an, es ist eine große Umstellung und Herausforderung! Wie gehst DU damit um?

Erlebst du es auch als befriedigend, deinen Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten zu können? Lässt dich das Home-Office-Leben vielleicht gerade ganz viel Neues lernen? Ist das erzwungene Innehalten möglicherweise auch eine Bereicherung für deine Kreativität und dein Sein? Bringt die Zeit mit der Familie daheim vielleicht alle mehr zusammen? Oder ermöglicht das Alleinsein eine tiefere Begegnung mit dir selbst?

Gelingt es, neben den negativen Auswirkungen auf das Individuum und auf die Gesellschaft, der Krise auch eine positive Seite abzugewinnen? Oder bringt die Ungewissheit über den Verlauf der nächsten Wochen und Monate belastende Gedankenspiralen in Gang? Plagen dich Sorgen und Ängste? Produziert dein Gehirn Katastrophenphantasien?

Tatsache ist: wir wissen nicht, was kommt. (Auch ohne Corona ist es so, aber meist ist uns das nicht so bewusst wie gerade eben.)

Und darum ist es in diesen Zeiten ganz besonders wichtig, die innere Achtsamkeit zu stärken! Lass deinen Geist nicht in Ideen über die Zukunft versinken! Hol‘ ihn zurück ins JETZT! Was ist JETZT? Lass das die wichtigste Frage sein, besonders wenn du merkst, dass dich Gedanken belasten.

Nimm bewusst wahr was in diesem Moment erfahrbar ist. Wie spürt sich dein Körper an? Welches Gefühl begleitet dich gerade? und ist es möglich, es wahrzunehmen, ohne es zu beurteilen oder darauf reagieren zu müssen? Sei dir deiner Geistesaktivitäten bewusst! Lass Gedanken kommen und gehen, wissend, dass es nur Gedanken sind, keine Realität. Nütze den Atem als Anker im Jetzt. Vor allem, wenn du gerade eine schwierige Zeit hast, komm immer wieder zum Atem zurück. Erlaube dir, mit dem Ausatem loszulassen, was dich belastet – Gedanken, Gefühle oder Anspannung. Und dich mit dem Einatem allem zu öffnen, was gerade da ist – Angenehmem wie Unangenehmem.

Lass die tägliche Meditation deinen Geist stärken, deine innere Kraft nähren und dich wieder neu in deiner Mitte ausrichten.

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